




Die Kirche wird zunächst, auch entsprechend ihrer städtebaulichen Situation, wie eine klassische Dorfkirche wahrgenommen, die mit einem Langhaus ausgeführt ist.
Abweichend von tradierten Kirchen nimmt der Turm die gesamte Breite des Kirchenschiffes ein. Ihm sind zwei Funktionen zugeordnet. Zum einen dient er über schmale Fensteröffnungen als eine Art Oberlicht der Lichtführung auf den Altarbereich. Zum anderen übernimmt er mit der darüber liegenden Glockenstube die erwartbare Funktion eines Glockenturms.
An beiden Seiten ist das Langhaus für kurze Seitenschiffe aufgebrochen. So auf der rechten Seite für eine Taufkapelle. Den Sturz zum Abfangen des Daches bilden jeweils zwei horizontale Holzbalken, die durch sechs vertikale Balken verbunden (gestützt) sind. Die insgesamt zwölf vertikalen Balken zeigen plastische Bildnisse der Namensgeber der Kirche nämlich die zwölf Apostel, welche vom Bildhauer Hans Schrott Fiechtl geschaffen wurden.
Eine der weniger beachteten Kirchen West-Berlins der Nachkriegszeit.

Aufnahme unmittelbar nach der Fertigstellung der Kirche. es ist erst eine Apostelfigur angebracht.

