Das Äußere der Sakralbauten der Nachkriegsmoderne kann als zeichenhaft und stadtbildprägend bezeichnet werden. Bedingt durch die schnelle Entwicklung der Architektur von den 1950 bis in die 1970er Jahre, wurde eine Vielzahl von Gestaltungsformen gefunden. Diese sind für das Äußere der Sakralbauten im Folgendem in fünf typologisch eingeteilt, in:
tradierte Baukörper/Bauformen


Orientierung an tradierten Sakralbauten mit leichten baulichen Veränderungen, überwiegend in den 1950er Jahren, zumeist als Langhaus, eine wenig beachtete Bauform des Sakralbaus der Nachkriegsmoderne.
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polygonale Grundrisse/Baukörper


Polygonale Grundrisse mit freistehenden Campanile, zum Teil organische Formen der Baukörper als Gegenendwurf zur starren monumentalen Architektur der NS-Zeit, zumeist Hallenkirchen. Beispiel: St. Jaudas-Thadäus Kirche, Tempelhof,
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zeltartige Dachformen und Baukörper


unterschiedliche zeltartige Dachformen, metaphorisch als Symbol für das „wandernde Gottesvolk“ der Selbstzuschreibung der Christen der evangelischen und katholischen Kirche. Beispiele: St Josph Kirche, Neukölln, 1967
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geometrische Baukörper


Reduzierung der Baukörper auf geometrische Grundformen im Sinne der klassischen Moderne und der Abstraktion als Ausdruck der Zugehörigkeit zur der am Fortschrittsglauben ausgerichteten westlichen Welt, die Formensprache wurde durch „moderne“ Materialien wie Stahlträger und Beton möglich. Beispiele: Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Charlottenburg, 1961
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skulpturale Baukörper


Baukörper die zum Teil von innen nach außen konzipiert sind, die auf Grund ihrer (damals ungewöhnlichen) Form oftmals keine Zuordnung der angedachten Funktion/der Nutzung erkennen lassen und erst mit dem Baumaterial des armierten Stahlbeton möglich wurden. Beispiele:
